Elgar und Britten mit dem Philharmonia Orchestra

Am 7. und 8. September dirigiert Alessandro Crudele das Philharmonia Orchestra in den Blackheath Halls (London) für sein zweites diskographisches Projekt mit Linn Records.

Er wird zwei Meisterstücke des englischen Repertoires aufnehmen: Four Sea Interludes (aus Peter Grimes) von Benjamin Britten und Edward Elgars majestätisches Violinkonzert, zusammen mit Michael Barenboim als Solist.

Diese Aufnahme folgt auf Alessandros sehr erfolgreiches Debüt bei Linn Records: Sein Respighi-Album mit dem London Philharmonic Orchestra – veröffentlicht im Juni 2022 – wurde von der internationalen Presse außerordentlich positiv aufgenommen und für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Sie können es hier streamen oder herunterladen.

Großes Lob der Presse und Nominierung für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik

Die ersten Eindrücke der internationalen Presse zu Alessandro Crudele’s Album mit dem London Philharmonic Orchestra für Linn Records drücken großen Enthusiasmus aus.

Andrew McGregor sagte im BBC Radio 3:

Respighis Pini di Roma ist das Highlight, aber meiner Meinung nach sind die beiden anderen Stücke Raritäten, die es verdienen, erforscht zu werden: Impressioni brasiliane und Belkis, Regina di Saba, eines der letzten Werke von Respighi für große Besetzung. Die Suite in vier Sätzen von Belkis wird vom London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Alessandro Crudele exzellent gespielt.

Matthias Käther sagte im Podcast „Meine Musik“ von RBB Kultur:

[…] die Villa Appia stammt aus einer Suite, Pini di Roma, und die leisen, sinnlichen und exotischen Aspekte dieser Musik, die arbeitet Crudele für mich durchaus besser heraus als Muti, überzeugender. […] Danke Linn für dieses schöne Album!

Auf Classic Voice schrieb der italienische Musikkritiker Paolo Locatelli:

Crudele’s Respighi ist außerordentlich klangfarbenreich und virtuos, ebenso phantasievoll wie schillernd […] Unterstützt wird er dabei von einem Orchester, das an Vielseitigkeit und vor allem an Qualität kaum zu überbieten ist. Was wir also hören, ist ein Respighi, der die Klarheit der detaillierte Analyse mit einer lebhaften Erzählkunst verknüpft.

Sven Kerkhoff schrieb auf Musik an sich:

Hier nun ist Alessandro Crudele ein wirklich kundiger Sachwalter, der mit Fingerspitzengfühl zur Werke geht und der Versuchung widersteht, durch allzu starken Farbauftrag dem grellen Effekt nachzurennen. 

Schließlich schrieb die französische Tageszeitung La Voix du Nord:

Der italienische Dirigent Alessandro Crudele kennt diese Klangwelt wie seine Westentasche. Mit seinem geschickten Londoner Orchester verfällt er nie in eine leichte Spektakularisierung, um vielmehr alle Klangfarben und Empfindungen, die diese Musik bietet, zur Geltung zu bringen.

Fast als Krönung all dieser positiven Reaktionen der internationalen Presse wurde das Album für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert, die wichtigste Auszeichnung für Aufnahmen in Deutschland. Der Gewinner wird am 15. August bekannt gegeben.

Respighi-Album mit dem London Philharmonic Orchestra, jetzt im Handel

Das Debütalbum von Alessandro Crudele – mit Musik von Respighi, gespielt vom London Philharmonic Orchestra – wird heute, am 3. Juni 2022, von Linn Records weltweit veröffentlicht. Es ist auf Streaming-Plattformen und im Handel erhältlich:

Das Album wurde im vergangenen Oktober in der Henry Wood Hall in London aufgenommen und stellt ein Kompendium programmatischer Werke dar, die das künstlerische Leben von Ottorino Respighi umfassen:

Diese farbenfrohe Reise durch verschiedene Zeiten und Orte markiert die erste Aufnahme des italienischen Dirigenten Alessandro Crudele und des London Philharmonic Orchestra für Linn. Der vielseitige Dirigent hat an der Spitze des extravaganten LPO ein Kompendium programmatischer Werke aus dem künstlerischen Leben von Ottorino Respighi aufgenommen. Beginnend mit einem seiner ersten Meisterwerke, das stimmungsvolle und zuweilen epische Pini di Roma ist eine botanische Reise durch Rom zu verschiedenen Tageszeiten. Der eher impressionistische Reisebericht Impressioni brasiliane, das Ergebnis einer Reise Respighis nach Brasilien, ist durchdrungen von lokaler Musik und Kultur und stammt aus den reifen Jahren des Komponisten. In ähnlicher Weise beschreibt das späte Ballett Belkis, regina di Saba eine mythologische Reise. Das weniger bekannte Werk schildert den Weg der Königin durch die Wüste, um Salomon, den König von Israel, zu treffen, in den sie verliebt ist.

Debüt mit dem Sofia Philharmonic

Alessandro Crudele reist diesen Monat nach Bulgarien, um sein Debüt mit dem Sofia Philharmonic zu geben, einem der renommiertesten Orchester Osteuropas, gegründet 1928. Das Konzert findet am 10. März 2022 in der Bulgaria Concert Hall statt und präsentiert Musik von Camille Saint-Saëns, das Klavierkonzert Nr. 5 „Der Ägypter“, mit dem jungen Solisten Emanuil Ivanov, Gewinner des 62. Ferruccio-Busoni-Wettbewerbs, sowie von Cesar Franck die Sinfonie in D-Moll.

Das Konzert wird auch im Live-Stream übertragen: Informationen hier.

Dieses wichtige Debüt erweitert Alessandro Crudeles weltweite Engagement und bestätigt seine Präsenz in Osteuropa, wo er bereits Orchester wie das George Enescu Philharmonic, Janacek Philharmonic, das Prager Symphonieorchester FOK und das Brno Philharmonic dirigierte, um nur einige zu nennen. 

Neujahrskonzert mit Asya Fateyeva und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen

Am 17. und 22. Januar 2022 kehrt Alessandro Crudele für das Neujahrskonzert mit der Star-Saxophonistin Asya Fateyeva auf das Podium der Württembergischen Philharmonie Reutlingen zurück. Das Konzert findet bei großartiger Akustik der Stadthalle Reutlingen statt und wird in der Stadt Nagold am Rande des Nordschwarzwalds wiederholt.

Das „malerische“ Programm, das von Ballett, Filmmusik und bildender Kunst inspiriert ist, umfasst Spectre of the Rose Wlatz des amerikanischen Avantgarde-Komponisten George Antheil, La création du monde von Darius Milhaud, Jacques Iberts Concertino da camera für Altsaxophon und Orchester und Modest Mussorgskys Bilder einer Ausstellung, orchestriert von Ravel.

Crudele hat bereits erfolgreich das letzte Neujahrskonzert der Württembergischen Philharmonie Reutlingen dirigiert – ein Konzert, das aufgrund der Covid-19-Beschränkungen live gestreamt wurde und von der deutschen Presse begeistert aufgenommen wurde. Christoph B. Ströhle bezeichnete das Konzert im Reutlinger General-Anzeiger als „Balsam für die Corona-geplagten Seelen“.

Alessandro ist zurück bei der Arbeit mit jungen Musikern

In diesem Monat kehrt Alessandro Crudele für zwei Termine auf das Podium zurück, und zwar mit dem Orchesterzentrum|NRW, einer gemeinsamen Einrichtung der vier staatlichen Musikhochschulen in Nordrhein-Westfalen (Deutschland) und erste hochschulübergreifende Ausbildungsstätte für zukünftige Orchestermusiker in Europa. Er wird Prokofjews Peter und der Wolf dirigieren, das weltberühmteste musikalische Märchen.  

Das erste Konzert findet am Samstag, den 27. November im Konzerthaus des Orchesterzentrum|NRW in Dortmund mit Tilmann Böttcher als Erzähler statt. Das zweite Konzert folgt am Sonntag, den 28. November im Alfried-Krupp-Saal der Philharmonie Essen mit dem berühmten Götz Alsmann als Erzähler, der „dieser allseits bekannten Geschichte seine eigene charmante und humorvolle Note verleiht“, wie die Website des Theaters verspricht.

Als Förderer junger Musiker widmet sich Crudele seit Beginn seiner Karriere der Arbeit mit jungen Künstlern. Die Zusammenarbeit mit Jugendorchestern ist nach wie vor einer seiner Schwerpunkte. Von 2003 bis 2006 war Alessandro Crudele regelmäßiger Gast des Orchestra dell’Accademia del Teatro alla Scala und 2014/2015 dirigierte er das Jeune Orchestre International de Monte-Carlo, ein Orchester, das einige der besten jungen Musiker aus ganz Europa vereinigt. 

Diese Konzerte mit dem Orchesterzentrum|NRW verfestigen das Engagement von Alessandro Crudele für Jugendorchester. Das Orchesterzentrum|NRW bietet den Masterstudiengang „Orchesterspiel“ an, in dem die Studierenden in vier Semestern praxisnah und gezielt auf eine Karriere in renommierten Orchestern vorbereitet werden. Mit zahlreichen öffentlichen Kammer- und Sinfoniekonzerten bietet das Orchesterzentrum|NRW Konzertbesuchern und Musikliebhabern die Möglichkeit, die musikalischen Ergebnisse der dieser Ausbildung zu erleben, die Entwicklung der jungen Musikerinnen und Musiker mitzuverfolgen und ein exzellentes und abwechslungsreiches, meist kostenloses Konzertangebot zu nutzen.

Diskografisches Debüt mit dem London Philharmonic Orchestra

Vom 3. bis 5. Oktober wird Alessandro Crudele das London Philharmonic Orchestra in der Henry Wood Hall für sein diskographisches Debüt dirigieren.

Er wird drei repräsentative Stücke von Ottorino Respighi einspielen: vom berühmten Meisterwerk Pini di Roma bis zur weniger bekannten Suite aus dem Ballett Belkis, Regina di Saba, über Impressioni Brasiliane.

Über das Album sagt Alessandro:

„Meine Intention ist es zu versuchen, alle verschiedenen Seelen Respighis auf einer CD zusammenzufassen (was natürlich unmöglich ist). Wir haben also die stimmungsvolle und epische Seele mit den Pini di Roma, die eher impressionistische mit Impressioni Brasiliane und die eher mythologische mit Belkis, Regina di Saba.“

Die Auswahl der Stücke spiegelt auch drei verschiedene Schaffensperioden wider: „Pini ist sein erstes wirkliches Meisterwerk, die Impressioni brasiliane stammen aus einer Periode voller Reife und Belkis gehört zum Ende seines Schaffens.“

Diese Aufnahme markiert den Beginn einer spannenden Zusammenarbeit zwischen Alessandro Crudele und LINN Records. Im nächsten Jahr wird seine zweite Aufnahme mit Musik von Britten und Elgar folgen, diesmal auf dem Pult des Philharmonia Orchestra. Verschiedene andere Projekte werden in Kürze vorgestellt.

Die italienische Erstaufführung von Magnus Lindberg

Am 24. September kehrt Alessandro Crudele im Rahmen des bedeutendsten italienischen Festivals MITO SettembreMusica auf das Podium des renommierten Mailänder Teatro Dal Verme zurück. Auf dem Programm unter dem Titel „Im Gespräch mit Beethoven“ stehen Beethovens Coriolano-Ouvertüre und seine 2. Symphonie.

Zwischen diesen beiden Stücken dirigiert Alessandro Crudele die italienische Erstaufführung von Magnus Lindbergs Absence, das der finnische Komponist im Jahr 2020 geschrieben hat. Im Programmheft zu Absence erklärt der Komponist, wie das Werk aus der Lektüre von Beethovens Konversationsbüchern entstand, welche Notizen von Bekannten, die mit dem gehörlosen Komponisten im Kontakt standen, und persönliche Notizen, die ihm als Gedächtnisstützen dienten, kombinierten. Lindberg sagt: „Was ich tun konnte, war, einige Beethoven-Zitate anzuführen, wie man es tut, wenn man höflich nach einer Idee fragt, die ein viel erfahrenerer Kollege aufgeworfen hat. Was bedeutet dieses Zitat eigentlich und wie kann es interpretiert werden?“

Lindberg ‚unterhält‘ sich mit Beethoven durch drei Zitate: den elften Takt des langsamen Satzes in der Klaviersonate „Les Adieux“ op. 81a, die erstaunliche Sequenz am Ende des ersten Satzes der zweiten Symphonie mit der ansteigenden chromatischen Basslinie, die sich über die gesamte Oktave erstreckt, sowie den Anfangsakkord des Finales der 9. Symphonie. Wie der Komponist sagt: „Die völlig modernen ‚Dissonanzen‘ sprechen für sich selbst und das Gespräch findet in der Musik statt. So wie es sein sollte.“

Die Weltpremiere von Absence fand am 8. Oktober 2020 in Rotterdam mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Lahav Shani statt, gefolgt von einer Tournee in Köln mit deutscher Erstaufführung. Marin Alsop dirigierte die U.S. Premiere mit dem Dallas Symphony Orchestra im November 2020, während Kirill Karabits die britische Premiere mit dem Bournemouth Symphony Orchestra im selben Monat gab. 

Diese wichtige Uraufführung bestätigt Alessandro Crudele‘s tiefes Interesse und Hingabe für zeitgenössische Musik. Das Konzert mit dem Orchestra UniMi findet um 16:30 Uhr statt. Mehr Informationen hier.

Alessandro gibt sein Debüt bei den Belcanto Opernfestspielen in Wildbad

Im Juli kehrt Alessandro Crudele auf das Podium zurück für sein Debüt bei Rossini in Wildbad – Belcanto Opera Festival. Das Konzert – „für feine Ohren und mit etwas experimentellem Charakter“, wie es im Programmheft heißt – findet am Freitag, den 23. Juli 2021 auf dem Sommerberg in Wildbad statt, mitten im Wald.

Crudele wird den Philharmonischen Chor und das Orchester der Krakauer Philharmonie in einem Programm dirigieren, das Rossinis Stücke mit einem „Wald“-bezogenem Klang erkundet: Einleitung aus Le nozze di Teti e di Peleo; Coro dei cacciatori (Jägerszene) aus Sigismondo; Ouverture aus La donna del lago; Récitatif et Romance de Mathilde „Sombre foret“ aus Guillaume Tell

Beethovens Pastorale wird als abschließendes Stück und verspätete Hommage an das Jubiläumsjahr 2020 erklingen.

Trotz der schwierigen Zeit wegen der Pandemie wird Rossini in Wildbad das Publikum sicher an sehr ungewöhnlichen Spielstätten in Bad Wildbad empfangen, die alle aufgrund ihrer Eignung für die besonderen Anforderungen des Repertoires ausgewählt wurden. Der Sommerberg, auf dem das Konzert von Crudele stattfindet, liegt umgeben von hohen Bäumen auf einer Lichtung am Berg und ist ideal für ein musikalisches Erlebnis geeignet.